Dieser Sommer ist anders.
Eigentlich bin ich ein absoluter Sommermensch, aber dieses Jahr ist das anders. Die Hitze und die Trockenheit sind völlig over the top, ich ertrage sie kaum. In diesem Sommer sind die Elemente der Natur ganz deutlich aus der Balance geraten. Und zwischen Hitzewelle und Waldbränden, Mitgefühl und Sorgen um die Tiere, und einer ganz großen Alarmiertheit um die sichtbare Klimakrise, steht für mich auch ganz groß das „was können wir tun?“ im Raum.
Und eigentlich ist der Sommer auch bei mir immer meine persönliche Zeit für Regeneration, für Kreativität und Natur.
Dieser Widerspruch passt vordergründig nicht gut zusammen. Und so habe ich Euch zwei Blogartikel geschrieben – diesen einen hier über die Klimakrise, das „was tun“ und die Elemente, und den zweiten über die Künstlerin, die im Sommer erwachen möchte. Und dass die Balance der Elemente, das Stehen im Sturm und das Wissen um Regeneration zusammenhängen ist eines der Geheimnisse, die dieser Sommer uns lehren kann.
Hier im Artikel teile ich mit Euch das, was mich in diesem Sommer bewegt. Ihr findet Wissen über die vier Elemente im spirituellen Sinn, darüber was wir tun können, Ideen über den Austausch mit anderen, und welche Rolle AURA-SOMA bei den Elementen spielen kann.
Ich freue mich, wenn Ihr mir in den Kommentaren schreibt, wie Ihr diesen Sommer erlebt.
Wasser ist Leben
Noch nie war mir so bewußt, wie sehr es stimmt: Wasser ist Leben. Im Jahr 2026, wenn es überall auf der Erde brennt, wenn in der Gironde am Atlantik 240.000 Menschen evakuiert werden mußten, bei dieser unfassbar krassen Trockenheit und Hitze, wird das überdeutlich. Klimawandel ist Realität und tut in diesem Sommer richtig weh. Das Leben ist ernsthaft bedroht hier auf der Erde.
Deshalb ist für mich in diesem Hitzesommer total wichtig:
Wie können wir einander helfen? Und was kann ich tun?
Ich habe immer die Haltung, selber Veranwortung zu übernehmen. Denn als Selbständiger kommt man mit der deutschen Vollkasko-Mentalität einfach nicht weit. Ich lebe nicht mit dem Bild, dass immer die Anderen schuld sind oder die Anderen etwas tun müssten. Ich schaue, was ich selbst konstruktiv beitragen kann und wie das in ein Miteinander passt.
Denn das hier schaffen wir nur miteinander. Wir brauchen es, dass jeder etwas beiträgt zur Lösung. Wir brauchen es, dass JEDER jenseits der Frage der Zuständigkeit nach seinen Kräften hilft und beiträgt. In Frankreich in der Gironde waren es nicht nur die Pompiers, die die Feuer bekämpft haben, sondern auch die Bauern, die alles gegeben haben, die mit Güllewägen Wasser gefahren und Schneisen gerodet haben. Die Gastronomen, die für alle gekocht haben, die Pool Besitzer, die ihre Pools benutzt haben um zu löschen, haben beigetragen. Die Politik lies sich nicht blicken, was für ein Armutszeugnis.
Mein erster Schritt war, meinen Flug nach Toulouse abzusagen und mich um meinen Garten selbst zu kümmern. Ich hatte Angst vor den Waldbrände in Frankreich. Ich weiss genau, dass ich mich nicht erholen kann, wenn neben mir Menschen, Tiere und Pflanzen leiden. Deshalb haben ich mich entschieden, nicht zu fliegen und für meinen Garten zu sorgen.
Klar, meine Nachbarn haben auch Gärten und könnten bei mir gießen. Aber so kann ich natürlich hier sein und viel besser für meine Pflanzen und Tiere sorgen. Dass es dann in diesem Sommer allerdings dann so existentiell werden könnte, konnte ich mir Anfang Juli nicht vorstellen.
- Wir haben also nicht nur unseren Garten gegossen:
- Wir haben im Garten Wasserschalen aufgestellt für die Tiere und jeden Tag mehrmals nachgefüllt.
- Wir haben fast jeden Tropfen Wasser aufgefangen, vom Salatwaschen und vom Putzen (ohne Putzmittel) und an unsere Pflanzen gegeben.
- Wir duschen nur noch kalt im Garten ohne Seife, und haben unsere Gartendusche direkt in die Beete gestellt.
- Wir giessen Bäume in der Strasse, die sonst keiner gießt.
- ich habe „Homöopathie für Pflanzen“ von Christiane Mauthe gelesen und meinen Pflanzen, die besonders in der Hitze standen Globuli gegeben (Aconit C30 und Belladonna C30, in Wasser auflösen und dann einen ordentlichen Schluck in die Gießkanne, hilft echt)
- diese Info habe ich auch meinem Lieblingsbauern auf dem Markt weiter gegeben. Wegschauen und einen auf Urlaub machen hilft halt nicht.
- Wir haben uns mit Freunden ausgetauscht und gegenseitig inspiriert, sind auf Ideen kommt, auf die man selbst nicht gekommen wäre.
- Wir haben schamanische Regenlieder gesungen an der großen Trommel. Und ganz ehrlich: ich habe um Regen gebetet, einfach aus dem Herzen, für Frankreich, für uns hier, tagelang.
Und all das hat nicht nur anderen geholfen, sondern auch mir selbst. Denn ich konnte damit mein Adrenalin und meine Sorge in Handlung umsetzen. Interessante Erkenntnis aus der Traumaforschung!
- und ich habe versucht, auch gut für mich zu sorgen: viel Wasser trinken und morgens schwimmen gehen, und AURA-SOMA benutzen (siehe unten)
- und ich war total froh, dass Leute wie Veit Lindau oder Natascha Wegelin das Thema in ihren Newslettern und Podcasts angesprochen habe. Das hat mir geholfen, auch selbst meine Sprache wieder zu finden.
Dass das Jahr 2026 mit der 26 (Orange / Orange, die Schockflasche) und dem chinesischen Feuerpferd uns so krass mitnimmt hätte wohl niemand von uns gedacht.

Adlerfeder
Die Elemente verstehen
Die vier Elemente Wasser, Erde, Wind und Feuer sind in den europäischen spirituellen Traditionen die Grundbausteine der Schöpfung. Sie verbinden uns mit der Natur, und wenn wir in die Natur gehen, erleben wir auch immer die Elementarkräfte. Wir lassen uns den Kopf freiblasen vom Wind, wir machen ein Feuerchen im Garten oder im Kaminofen, bei Gärtnern graben wir mit den Händen in der Erde.
Wasser ist eines der Elemente – die anderen sind die Erde, der Wind und das Feuer. Im schamanischen Medizinradwissen weiss man, dass es Harmonie erschafft, wenn die Elemente in Balance sind. Wir können sie in uns balancieren und im Außen. Wenn das Element Feuer so außer Rand und Band ist wie in diesem Jahr, sollte man sich aber schon auch das symbolische Teaching anschauen, was darin steckt.
Bei den Elementen geht es immer um eine Balance. Das Leben lebt sich leichter und besser, wenn die Elemente in Balance miteinander sind. Und um die Balance zu finden gibt es zwei Wege, und sie gehören zusammen. Denn schamanisch arbeiten wir immer auf der inneren Ebene UND auf der äußeren Ebene. Unser Innen und unser Außen sind Spiegel und gehören zusammen. Das ist fundamental.
Auf der inneren Ebene sind die Elemente die Aspekte des Menschseins. Sie stehen für
WASSER – Gefühle. Energiefluss. Im Fluss sein, nicht zuviel und nicht zuwenig. Emotionen – Liebe und Mitgefühl genauso wie Verletztheit, Schmerz, Trauer, aber auch Freude. – Wer seine Gefühle wegdrückt und nur mental oder pragmatisch im Leben unterwegs ist, ist nicht mit seinen Gefühlen verbunden. Er weiss nicht um ihren Wert und auch nicht, wie er sie ehren oder nutzen könnte. Die Manipulation der eigenen oder fremder Gefühle gehört da natürlich auch dazu. Ein wichtiges Lernthema.
ERDE – Stabilität. Erdung, Wurzeln, gibt Halt. Die Verbindung zum Körper, im Körper leben. Pragmatismus. Etwas realisieren. Das Beste aus etwas machen. Etwas nutzen. – Wer keine Erdung hat strebt vielleicht nach etwas Unerreichbarem, sieht nicht dem Weg, den er gehen könnte, um zu lernen und etwas zu erreichen. Oder wir streben nach Dingen, die dem Körper nicht gut tun, zuviel sitzen, zuviel Alkohol, zuviel Arbeit, zuviel haben wollen, das Falsche haben wollen, zuviel Geldthemen.
WIND & LUFT – Gedankenkraft. Empfänglich sein im Mind. Ein echtes Wahrnehmen von dem, was jetzt da ist. Nicht grübeln, und auch nicht mental Entscheidungen herbeiführen, sondern empfangen. Eine Offenheit. Der Wind ist die Kraft, die uns den Kopf freibläst von all den Gedanken, die jetzt nicht nötig sind. Balanciert sein, Hoffnung haben und Ausrichtung, klare Absichten fassen können. Verschiedene Positionen wahrnehmen und abwägen. Echte Strategien für echte Lösungen finden, am besten Win Win, also wo alle gewinnen. Ja, das gibt es wirklich!
FEUER – spirituelle Kraft. Das Wesentliche spüren. Entscheiden aus dem inneren Wissen, der inneren Führung heraus. Das ewige Licht in uns allen, egal welcher Religion sich jemand zugehörig fühlt. Der unsterbliche Teil in uns, der über das materielle Leben hinausgeht. Licht von Licht und Liebe aus der Liebe. Erkenntnis und Erleuchtung, lernen können an den Spiegelungen, die uns das Leben gibt. – Eine Unbalance im Feuerelement sind Illusionen, Egoismus und Herzlosigkeit. Spiritualität ist nicht wichtig und wird durch den Götzen Geld und Erfolg ersetzt. Aber auch eine unentwickelte oder falsch verstandene Spiritualität wird im Feuer nicht standhalten. Falsche Entscheidungen, die nicht im Einklang sind mit den kosmischen Gesetzen. Nicht wahrhaben wollen, dass wir alle Teil der Natur sind. Zuviel Kontrolle und Wille und zuwenig Einklang.
Man kann also gut reflektieren, wo man selbst steht. Jeder von uns hat Elemente, wo er sich erweitern kann, wo er alte Verhaltensweisen ablegen kann, wo er lernen kann. Und es geht immer um die Balance in sich selbst.
Und wie können wir uns balancieren?
Der erste Schritt ist VERSTEHEN. Im Inneren hilft uns eine Ehrlichkeit mit uns selbst, und natürlich das Bild, dass eine Balance der Elemente die wichtigste Idee ist. In den schamanischen Traditionen ist die Balance der Elemente der wichtigste Schlüssel zur Gesundheit. Und wir balancieren uns selbst als erstes und wissen, dass dies eine Wirkung hat im Kollektiv. Auch Aura-Soma benutzen kann hier total gut tun, siehe unten.
Natürlich ist es auch toll und sehr eindrucksvoll, die Elemente in der Natur zu spüren. Wie Wind und Wasser zusammenwirken, wird Dir vielleicht an einem Wasserfall oder beim Segeln ganz deutlich, wie die Erde und das Feuer (Spirit) zusammenwirken in einer guten Yogastunde spürbar. Wenn wir das Feuer in der Natur sehen, spüren wir auch seine zerstörerische Kraft, pure Transformation. Je mehr wir uns mit den Elementen in der Natur beschäftigen, desto mehr färben sie auf uns ab, und desto klarer wird auch die Wahrnehmung für uns selbst.
Die Elemente im Garten
Auch im Garten können wir Plätze für die Elemente bauen. Ein kleiner Brunnen im Garten ist ein Magnet für Tiere. Eine Feuerschale (natürlich nur bei sicherem Wetter zu benutzen) bringt immer ein Element von Lagerfeuer, Freiheit und den Draht zu dem, um was es wirklich geht im Leben. Ein Vogelhäuschen lädt unsere gefiederten Freunde ein. Eine Liege unter dem Apfelbaum ist eine ganz andere Art von Entspannung und Geborgenheit in der Natur als drinnen im Bett. Ein Standing Stone erinnert uns, wie uralt Steine sind und was sie schon erlebt haben. Jeder Garten sollte diese Plätze haben und nicht unbalanciert sein. Dann ist ein Garten auf einmal nicht nur Terrasse und Outdoorküche, Beton und Monokultur, sondern wird ganz lebendig.

Tiefmagenta
Die Elemente mit AURA-SOMA entdecken
Auch im AURA-SOMA System gibt es die vier Elemente. Sie werden im Level 2 eingeführt und stehen für die Aspekte des Menschseins, die wir alle in uns tragen: materiell, emotional, mental-psychologisch und spirituell. Natürlich kommt davor der Level 1, auch ein absolut schöner und faszinierender Kurs.
Die Flaschen 23 bis 78 haben alle ihre Themen, ihre Botschaften der Farben. Und sie sind auch den Elementen zugeordnet. Sie sind verbunden mit den kleinen Arkana im Tarot und damit mit den Elementekarten. So hat jede dieser Flaschen neben der Energie von Farbe auch ein Element und eine Zahl als Grundenergie. Die Flasche 36 steht zB für das Ass der Stäbe. Die Stäbe sind das Symbol für Feuer, und das Ass ist die Eins, wie eine Fackel, die reine Kraft. Das Ass der Stäbe bedeutet, die Essenz der Feuer Energie in sich selbst zu erfahren.
Die Flaschen sind also über das Tarot einem Element zugeordnet und auch einer Zahl. Diese Zuordnung geht nicht über ihre Farben, wie man vielleicht glauben könnte.
Wenn man eine Flasche ziehen möchte und schauen, mit welchem Element sie verbunden ist, zieht man sie auch hier selbst und ganz intuitiv. Und es ist spannend, sich auch damit zu beschäftigen, welches Element in der Flasche berührt ist, welches Element in uns selbst damit balanciert werden möchte.
Hier kannst Du intuitiv ziehen:
Die Equilibrium Flaschen sind ja dafür gemacht, Balance in den Energiekörpern herzustellen. Insofern ist es eine Hilfe zu wissen, mit welchem Element die Flasche verbunden ist, damit auch der Kopf mithelfen kann im eigenen Prozess mit der Flasche. Und sie tun einfach total gut und sind daher sehr zu empfehlen.
Jetzt bist Du neugierig, welche Flasche zu welchem Element gehört?
- Die Flaschen Nr. 23 bis 36 sind dem Feuer zugeordnet
- die 37 bis 50 dem Wasser
- die 51 bis 64 der Luft
- und die 65 bis 78 der Erde
Dabei werden die Zahlen von oben herunter gezählt: 36 ist das Ass der Stäbe, 35 ist 2 Stäbe, 34 sind 3 Stäbe usw., und dann die 26 der der Page der Stäbe bis zur 23 als König der Stäbe. Es sind also immer die Zahlen 1 bis 10 und die 4 Hofkarten im Spiel.
Ich möchte Euch jetzt nicht alle 56 Flaschen hier auflisten, das sprengt den Rahmen dieses Artikels.
Aber wenn Du zu Deiner gewählten Flasche eine Frage hast, schreib mir gern. Viel Freude beim Ziehen!
Das Bild hier im Artikel oben ist übrigens keine Equilibrium Flasche, sondern der tiefmagenta Pomander. Ein absoluter Segen, wenn es um Regeneration geht. Und damit auch ein guter Schluss für dieses Thema.






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